GHL – Meister 2016/17

Wahnsinn – Der absolute Hammer – ein Traum der in Erfüllung geht!


Samstag, 25.03.2017, 15:22 Uhr, wir dürfen uns zum 1. Mal Meister in der jungen Vereins-Chronik schimpfen .

Selbstbewusst reiste man wieder mit dem Bus, am frühen morgen (Treffpunkt 6:45 Uhr) nach Garmisch. Jeder hatte, wie immer das gleiche Ziel vor Augen… Alkohol und fette Beute!
Nebenbei wollte man schließlich auch den Titel holen…
Das unglücklich verlorene Finale vom letzten Jahr, tat allen noch in der Seele weh und jeder wollte das Ding heuer rocken!
Zum Glück gelang dies auch und wie… An Dramatik war dieses Spiel nicht zu überbieten!
Im letzten Jahr dominierte man das Finale in alle Richtungen… (Ausgang bekannt…)

In diesem Jahr startete das Spiel sehr ausgeglichen, man muss auch dazu sagen, lobender weise, das für ein Finale auch alles sehr sehr Fair von statten ging.
Nach 2 Minuten ging man in Rückstand mit 0:1.
In der 13. Minute klingelte es dann im Kasten der Black Indians1.
Nach einem schlampigen Verteidigungsversuch der Indians, schnappte sich Andreas Schugg die Scheibe und legte auf den freistehenden Markus Steindl ab, der mit einem platzierten Schlagschuss dem Torwart (dem die Sicht von Lukas Kolbeck genommen war) keine Chance ließ.

In der 20. Minute war es ein befreiungsschlag der Indians, der uns zum verhängnis wurde… Als unser Verteidiger die Scheibe eigentlich schon im Griff hatte und rückwärts übersetzen wollte, kam er zu Fall, alles nicht so schlimm, wenn denn nur noch ein anderer Spieler als Absicherung hinter ihm steht, dem war nicht so, deshalb konnte der Angreifer die Scheibe locker mitnehmen und alleine auf das Gehäuse von Simon Lipp zusteuern. Stürmer gegen Torwart 50 zu 50 Chance. Der Stürmer konnte eiskalt durch die Beine verwandeln. 1:2 Indians.
Etwas mehr konnte man das Spiel dann in den 2. 20 Minuten an sich reissen. Die 29. Minute sollte dann auch den verdienten Ausgleich zum 2:2 einbringen.
Maximilian Bußjäger, der der noch beim 1:2 so unglücklich stolperte, war es schließlich der sensationell von Fabian Endres und Wladimir Seewald vor dem Tor in Szene gesetzt wurde und trocken unten Links die Scheibe ins Tor beförderte. 2:2.

Noch 11 Minuten auf der Uhr.
Langsam gewann man die Kontrolle über das Spielgeschehen, doch auch mit unangenehmen Kontern der Indians musste man sich auseinandersetzen. Zum Glück konnte man diese weitestgehend in den Griff bekommen.
Dann liefen langsam die letzten beiden Minuten an. Es standen nur noch 1,27 Minuten auf der Uhr, als der Schiedsrichter das geschehen aus dem nichts abpfiff und 2 Minuten an Lukas Kolbeck aussprach.
Fehlentscheidung, die sich trotzdem irgendwie positiv auf uns auswirkte. Nach harter Kritik am Schiedsrichter über diese Entscheidung, wurde an Wladimir Seewald noch ein 10 Minütige Disziplinarstrafe ausgesprochen.
Nun hieß es eng zusammen stehen. In Unterzahl lief es auch über die gesammte Saison schon sehr gut und man konnte das ein oder andere Tor dadurch erzielen, daher auch ein kleiner Dank an den Schiedsrichter für diese 2 Minuten-Strafe
Nach einem Angriff der Indians, konnte ein Passversuch von Nikolai Singer entscheidend verhindert werden und leitete somit, den alles entscheidenden Konter in Unterzahl vor, Markus Steindl war es, der Top-Torschütze und Top-Scorer der Liga, der mit einem Solo von der Roten Linie weg in seiner unnachamlichen Art und Weise, drei Defensiv-Spieler stehen ließ und zu guterletzt, weil es ja noch nicht reichte… auch noch den Torwart umspielte und zum, wie man sich mit Sicherheit vorstellen kann.. sehr sehr stark umjubelten 3:2 Führungstreffer ins leere Tor einschob. Die Eier muss man auch erstmal in der Hose haben um es mal deutlich auszusprechen.

 

Dann waren nur noch 25 Sekunden zu spielen, viele denken sich jetzt 25 Sekunden… das Ding ist durch. Von wegen!
Die Indians setzten noch einmal alles auf eine Karte.
Noch 7 Sekunden auf der Uhr… aufeinmal stand da Mutterseelen alleine ein Stürmer der Indians vor unserem Tor, doch Simon Lipp konnte uns mit dieser 1 vs. 1 Situation und mit einem spektakulärem Safe die Meisterschaft sozusagen fest halten!
Die Scheibe konnte aus dem Drittel befördert werden und somit verstrichen auch die letzten Sekunden.
4-3-2-1- Meisterschaft!!!!!!!!!!!! Die Freude kannte natürlich keine Grenzen mehr! Alle Stürmten zum eigenen Tor und die Feierei konnte los gehen… Es heißt ja bis heute, Stand Montag, das noch der ein oder andere verschollen ist im Partyrausch und noch immer am Feiern ist.

Vielen Dank auch an diejenigen, die uns immer unterstützt und geholfen haben!!! Die Heimspiele waren auch immer sehr gut besucht, was uns auch mit Stolz und Freude erfüllte!
Mit dem Meistertitel verabschieden wir uns für heuer in die Sommerpause!
Angenehme Urlaube usw…  Bis September.

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